Lebermoos

przylaszczki, gemeinsam, jaskrowate

Das Lebermoos ist in fast ganz Europa sowie in Nordamerika, Japan und Korea heimisch. Es ist eine kleine, blau blühende Pflanze, die eine wichtige Pflanze in der Volksmedizin war und ist. Alle Teile der frischen Pflanze sind giftig (Protoanemonin), getrocknet ist es ungiftig.

Da die Pflanze selten geworden ist, ist sie jetzt eine geschützte Art. Sie steht damit unter Schutz und darf nicht mehr in der Natur gesammelt werden. Das Lebermoos wurde zur Blüte des Jahres 2013 gewählt.

Beschreibung der Anlage

Das Lebermoos wächst bevorzugt auf halbschattigen, kalkreichen Böden in Wäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 20 Zentimeter hoch.

Die blau-weißen, blauen bis violetten Blüten erscheinen zwischen Februar und April, die Blüten haben 6-8 Blütenblätter. Die grundständigen Blätter sind 3-lappig, ledrig und erscheinen nach der Blüte.

Merkmale

Wissenschaftliche Namen
Anemone hepatica oder Hepatica nobilis

Andere Namen
Nierenwurz, Gewöhnliche Hepatica, Pfennigkraut.

Gebrauchte Anlagenteile
Blumen & Blühendes Kraut.

Inhaltsstoffe
Anemonin, Anthocyanine, Emulsin, Flavonolglykoside, Gerbstoffe, Harz, Hepatatisaponin, Lactonglucoside, Protoanemonin, Saponine.

Erntezeit
März bis Mai.

Kontraindikation
Schwangere und stillende Mütter.

Medizinische Eigenschaften

Wichtigste Verwendungszwecke: Leber- und Gallenerkrankungen.

Heilende Wirkungen

      • Diuretikum,
      • Leberschützend
      • Blistering
      • Expektorant
      • Schmerzmittel

Anwendungsbereiche

      • Schwellung der Leber
      • Leberversagen
      • Nierenprobleme
      • Probleme mit der Lunge
      • Blasenbeschwerden
      • Bronchitis
      • Gallensteine
      • Husten
      • Laryngitis
      • Verdauungsstörungen
      • Wunden
      • Bronchitis
      • Pharyngitis
      • Schwellung der Milz
      • Rheuma
      • Tuberkulose

Toxizität

Achtung! Schwach giftig. Nur in gebrauchsfertigen Zubereitungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Formen der Vorbereitung

Das Lebermoos wird hauptsächlich getrocknet verwendet, da das Gift (Protoanemonin) der frischen Pflanzenteile die Haut äusserlich reizt und innerlich Gastroenteritis (akute Entzündung des Magen-Darm-Traktes) und Nephritis (Nierenentzündung) verursachen kann.

Tee

1 Esslöffel getrocknetes Lebermoos wird über 250 ml kaltes Wasser gegossen und 6-10 Stunden infundiert. Abgeseiht und in Schlucken über den Tag verteilt getrunken, ist es wirksam gegen Leber- und Gallenerkrankungen. Es wird kein heißes Wasser verwendet, da es dann sehr bitter schmeckt.

Tinktur

5 gehäufte Esslöffel getrocknetes, blühendes Kraut werden zerkleinert und in 500 ml Korn gegeben. Bei Raumtemperatur 3-4 Wochen stehen lassen, dann abseihen. Nehmen Sie 10 Tropfen auf ein Stück Zucker, wirksam gegen Leber- und Gallenleiden.

Wein

Getrocknetes Lebermoos wird in Wein gekocht und abgeseiht. Der sehr bittere Wein wird zur Reinigung von Blase und Nieren verwendet.

Frische Pflanze

Die hautreizende Wirkung der frischen Pflanze wurde früher bei Blasenbildung bei Rheuma genutzt. Eine Methode, die heute nicht mehr angewendet werden sollte.

Homöopathie

Die Frischpflanze wird in der Homöopathie gegen Bronchitis und Pharyngitis verwendet.

Geschichte

Das Lebermoos ist eine beliebte Heilpflanze in der Volksmedizin, insbesondere für Leberkrankheitender ihr den Namen gab. Nach der mittelalterlichen Theorie beweist die Form des Blattes, das an die Leber erinnern soll, seine Wirksamkeit gegen Leberkrankheiten. Die Leber wird geöffnet und geheilt.

Die Lebermoosblume war auch als Zauberpflanze zum Schutz vor Krankheiten beliebt. Die ersten drei gefundenen Blüten sollen vor Fieber schützen, wenn sie das ganze Jahr über gegessen werden.

Heute hat das Lebermoos als Heilpflanze kaum noch Bedeutung, zumal die Pflanze in der Natur geschützt ist. In Gärten findet man das Lebermoos als Zierpflanze, die als eine der ersten blühenden Pflanzen den Frühling ankündigt.

Tipps zur Kultivierung

Die Anlage ist schwer kultivierbar. Die Samen müssen vor der Keimung etwa einen Monat lang zwischen -5°C und 0°C gelagert werden. Die Keimzeit kann von einem Monat bis zu einem Jahr betragen, die Keimtemperatur beträgt etwa 10°C. Es ist daher ratsam, die Samen in Töpfen zu züchten. Obwohl sie Sonne und Schatten verträgt, bevorzugt sie Halbschatten.

Anstelle von Samen kann das Lebermoos vermehrt werden durch Wurzelteilung. Das Lebermoos mag eine Mischung aus kalkhaltiger Erde, Lehm und Kompost aus Blättern. Die Erde sollte feucht sein. Pflanzen Sie die kleinen Pflanzen erst aus, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Das Lebermoos sondert über seine Wurzeln Stoffe ab, die das Wachstum der Pflanzen in der Umgebung verhindern. Wenn dem Lebermoos sein Lebensraum gefällt, vermehrt es sich zu einem großen Bestand.

Tipps zur Sammlung

Das Sammeln in der Natur ist nicht erlaubt, da die Anlage geschützt ist. Es werden nur die upperidischen Teile gesammelt. Die Blumen werden schnell in den Schatten gebracht und dort getrocknet. Beim Sammeln muss man mit Hautkontakt vorsichtig sein, da das Protoanemonin zu schweren Hautreaktionen (Hahnenfußallergie, Hahnenfußdermatitis oder Wiesenhautentzündung) mit Blasenbildung führen kann. Wenn die Pflanze getrocknet wird, geht das Gift verloren.

 

Anemone_hepatica (Wikipedia)

Anemone hepatica
Hepatica nobilis plant.JPG
Scientific classification edit
Kingdom:Plantae
Clade:Tracheophytes
Clade:Angiosperms
Clade:Eudicots
Order:Ranunculales
Family:Ranunculaceae
Genus:Anemone
Species:
A. hepatica
Binomial name
Anemone hepatica
Synonyms
List
    • Anemone acuta (Pursh) Vail. ex Britton
    • Anemone acutiloba (DC.) G.Lawson
    • Anemone praecox Salisb.
    • Anemone transylvanica Heuff.
    • Anemone triloba Stokes
    • Hepatica acuta (Pursh) Britton
    • Hepatica acutiloba DC.
    • Hepatica anemonoides Vest
    • Hepatica asiatica Nakai
    • Hepatica hepatica (L.) H.Karst. nom. inval.
    • Hepatica hepatica var. albiflora (R.Hoffm.) Farw.
    • Hepatica insularis Nakai
    • Hepatica nobilis Schreb. non Mill.
    • Hepatica nobilis f. acutiloba (DC.) Beck
    • Hepatica nobilis f. albiflora (R.Hoffm.) Steyerm.
    • Hepatica nobilis f. hypopurpurea (Makino) Nakai
    • Hepatica nobilis f. lutea Kadota
    • Hepatica nobilis f. plena (Fernald) Steyerm.
    • Hepatica nobilis f. pubescens (M.Hiroe) Kadota
    • Hepatica nobilis f. rosea (R.Hoffm.) Steyerm.
    • Hepatica nobilis f. variegata (Makino) Nakai
    • Hepatica nobilis var. acuta (Pursh) Steyerm.
    • Hepatica nobilis var. asiatica (Nakai) H.Hara
    • Hepatica nobilis var. japonica Nakai
    • Hepatica nobilis var. nipponica Nakai
    • Hepatica triloba Choix

Anemone hepatica (syn. Hepatica nobilis), the common hepatica, liverwort, kidneywort, or pennywort, is a species of flowering plant in the buttercup family Ranunculaceae, native to woodland in temperate regions of the Northern Hemisphere. This herbaceous perennial grows from a rhizome.

Liverwort (Wiktionary)

English

Wikispecies

Etymology

From Middle English liverwort, lyverwort, from Old English liferwyrt, equivalent to liver +‎ wort, from the belief that some species looked like livers and were useful for treating the liver medicinally.

Pronunciation

  • (Received Pronunciation) IPA(key): /ˈlɪv.ə.wɜːt/
  • (US) IPA(key): /ˈlɪv.ɚ.wɝːt/, /ˈlɪv.ɚ.wɔːɹt/

Noun

liverwort (countable and uncountable, plural liverworts)

  1. A type of bryophyte (includes mosses, liverworts, and hornworts) with a leafy stem
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